Pferd auf der Weide mit Armbrust angeschossen

Pferd auf der Weide mit Armbrust angeschossen

Unbekannte haben einer Stute eine Metallstange in den Kopf geschossen. Sie musste in der Klinik operiert werden.

Die Besitzerin einer Stute im schleswig-holsteinischen Hohenfelde bemerkte am Sonntagmorgen eine Verletzung seitlich am Auge ihrer Pferdes. Sie hielt die kleine Wunde zunächst für eine Schürfwunde. Erst später, als eine große Schwellung auftrat, rief sie eine Tierärztin dazu. Die riet ihr, den Holsteiner in einer Tierklinik röntgen zu lassen.

In der Klinik machten die Ärzte eine erschreckende Entdeckung: Im Kopf der 14-jährigen Stute steckte eine 7,5 Zentimeter lange Metallstange. Sie mussten das Tier operieren, um den Fremdkörper zu entfernen. Ob das Auge des Pferdes zu retten ist, ist nach Angaben der Polizei noch nicht abzusehen.

Die Besitzerin des Pferdes hat Anzeige erstattet und die Polizei geht davon aus, dass mit einer Armbrust oder ähnlichen Waffe auf das Tier geschossen wurde. Da die Besitzerin angab, erst am Samstagabend nach ihrem Pferd auf der Weide gesehen zu haben, muss die Tat sich in der Nacht zum Sonntag ereignet haben. 

Unbekannte schossen auch auf ein Schaf in Elmshorn

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die den Schützen oder etwas Verdächtiges in der Nähe der Weide im Kreis Plön beobachtet haben. Die Bild-Zeitung stellt bereits einen möglichen Zusammenhang zu einer ähnlichen Tat her: Am vorigen Wochenende hatte ein Unbekannter mit einer Armbrust auf ein Schaf auf einer Weide in Elmshorn – nur 20 Autominuten von Hohenfelde entfernt – geschossen.
Hinweise zum Täter nimmt die zuständige Dienststelle der Polizei in Horst unter der Telefonnummer 04126 38404 entgegen.

Text: Lena Reichmann/ots

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